CO2 im Boden binden: Erde mit Zukunft
08.01.2013 | 18:13 | (Die Presse)
In der Erde statt in der Atmosphäre soll überschüssiges CO2 landen – zumindest, wenn es nach dem Projekt der höheren land- und forstwirtschaftlichen Schule (HLFS) Ursprung geht. Die Schüler wollen das CO2quasi aus der Atmosphäre herausholen und im Boden binden, um dadurch die CO2-Belastung zu reduzieren.
In selbst hergestellten Öfen sollen dafür Abfallstoffe – Hackschnitzel, Stroh oder Altpapier – verkohlt werden. Diese Kohle soll als Düngemittel verwendet werden. In Zusammenarbeit mit einem lokalen Unternehmen sollen die verkohlten Reststoffe mit Blumenerde vermischt und mittels einer eigenen Junior-Company der Schüler vermarktet werden. Schließlich sollen die Landwirte in der Region informiert werden, wie sie diese Kohle verwenden könnten – und vielleicht in Zukunft durch die Erzeugung und Verwendung des Produkts CO2-Zertifikate verkaufen und sogar Geld verdienen können.
HLFS Ursprung, Salzburg.
Projektleiter: Leopold Klinghofer.
25 Schüler.
("Die Presse", Print-Ausgabe, 09.01.2013)









