Donnerstag, 23. Mai 2013 08:13
Thema: Die PISA-Studie

PISA-Fiasko: Was läuft da falsch, Frau Lehrerin?
Wie kann es sein, dass ein Viertel der Jugendlichen nicht mehr sinnerfassend lesen kann? Österreichs Pädagogen kritisieren auf der Suche nach Antworten die Eltern, den Umgang mit neuen Medien und den Lehrplan.
Lesen einmal anders: Bücherkoffer und Lesefrühstück
Kreativer Unterricht, Tipps, Unterstützung und Inspiration für Pädagogen. Vom Wissenstrolley über Leseworkshops und „Zeitung in der Schule“ bis zum Lesefrühstück für Volksschüler.
PISA-Studie: Grüne fordern sechs Sofortmaßnahmen
Der Grüne Bildungssprecher Harald Walser verlangt insbesondere mehr Personal in Kindergärten und Volksschulen. Die geforderten Maßnahmen würden rund 95 Millionen Euro pro Jahr kosten.
„Leseförderung ist weder zeit- noch kostenintensiv“
Buchklub-Geschäftsführer Gerhard Falschlehner rät den Eltern, ihre Vorbildwirkung ernst zu nehmen. Kinder sollen ihren Buchgeschmack selbst entdecken dürfen.
PISA-Sieger: Weiblich und ohne TV
Akademikertöchter liegen im Ranking ganz vorn, Migrantenkinder ganz hinten. Die meisten der getesteten Schüler besuchen eine berufsbildende höhere Schule.
Besser lesen von der Schweiz bis Pisa
Deutschsprachige Nachbarn. Die Schweiz hat nach dem PISA-Schock 2000 an fast allen Schulen Leseaktionen gestartet. Auch Liechtenstein und Deutschland liegen vorn.
Schulreform: Häupl stellt ein Ultimatum
Wiens Bürgermeister erwägt die Suche nach anderen Mehrheiten im Parlament, wenn die ÖVP ihre "Blockade" der Bildungsreform nicht bis Anfang des kommenden Jahres aufgibt.
Traurig, aber wahr
Männlich, Migrant und Fernseh-Junkie. Ein Klischee, das der Realität entspricht.
Großteil aus Koalitionspakt noch offen
ÖVP schießt sich auf Unterrichtsministerin ein: Sie habe die wichtigsten Vorhaben aus dem Regierungsprogramm noch nicht umgesetzt – Claudia Schmied wehrt ab.
PISA: ÖVP attackiert Schmied
Die Ministerin habe in vier Jahren "keine substanziellen Ergebnisse" erzielt. Die SPÖ schießt zurück und macht Druck in Richtung Gesamtschule. Gewerkschaft: "Politik steckt den Kopf in den Sand."
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Dorfschulen schnitten am schlechtesten ab
Die Landeshauptstädte Graz, Linz, Innsbruck und Salzburg sind österreichweit am Besten. Wien liegt leicht unter dem Österreich-Schnitt.
Wien kündigt umfassende Lesetests an
Die zehn- und 14-jährigen Schüler sollen am Ende des Schuljahrs getestet werden. Stadtschulratspräsidentin Brandsteidl will damit auch zu einer neuen Testkultur beitragen.
Die Lehren aus dem rot-weiß-roten PISA-Debakel
Das österreichische PISA-Ergebnis zeigt gravierende Fehler im heimischen Schulsystem auf: Migranten und sozial Schwache sind benachteiligt.
PISA-Absturz: Fronten um Schulreformen in der Koalition verhärtet
Die SPÖ setzt ganz auf die Gesamtschule, die ÖVP will in Volksschulen verpflichtenden Sprachförderunterricht. Statt eines Schulterschlusses steuern die Koalitionsparteien noch mehr auf Konfrontationskurs.
Die PISA-Katastrophe als Chance für das Schulsystem
Statt über Sinn und Unsinn der Gesamtschule zu diskutieren, sollte die Politik die PISA-Ergebnisse für eine grundlegende Bildungsreform nützen.
Wenn Kinder die Eltern nie lesen sehen...
Vor allem Buben sind ein "Problemfall" - ihnen scheinen die Vorbilder zu fehlen, weil Väter kaum vorlesen. Wer aber ist für die Leseschwäche der Schüler verantwortlich: Eltern, Schule oder Gesellschaft?
Shanghai: Kinder leiden unter Drill und Wettbewerb
Die chinesische Provinz Shanghai ist nicht in der OECD. Aber dennoch der klare PISA-Sieger. Mehr als ein Viertel der 15-Jährigen demonstrierte fortgeschrittene mathematische Denkfähigkeiten, so die Studie.
Türkei: Unterfinanziert, unflexibel
Schule vermittelt Ideologie: das Interesse an den Schulen ist riesig, wenn es darum geht, Ideologien zu vermitteln. PISA ist kein Thema. Die Ausstattung der Schulen ist dürftig, Lehrer werden schlecht bezahlt.
Deutschland: Langsam geht es bergauf
Das Schulsystem ist ein Fleckerlteppich: 16 Bundesländer haben 16 Schulsysteme. Es gibt unterschiedliche Lehrpläne und Schulbücher. Die soziale Herkunft ist ist immer noch entscheidend für die Bildung.
Kanada: Einwanderungsland als Musterschüler
Kanada setzt auf individuelle Förderung und Vielfalt. Jeder Schüler bekommt einen maßgeschneideten Förderungsplan für die gesamte Schulzeit. Für Migrantenkinder gibt es eigene Förderzentren mit Sprachunterricht.
Die Angst der Briten vor den Migranten
Das britische Schulsystem ist teuer und ineffizient - die Regierung sieht Handlungsbedarf. Das zentrale Problem: Der „sozioökonomische Hintergrund“ spiele eine zu große Rolle beim Zugang zu Bildung.
PISA: Schmied bietet ÖVP Gesamtschul-Kompromiss an
Die Unterrichtsministerin erhöht den Druck auf die ÖVP, die Zehn-Prozent-Grenze für die Neue Mittelschule zu kippen. "PISA-Erfinder" Schleicher rät Österreich zur Einführung der Gesamtschule.
PISA: Jeder vierte Schüler kann nicht sinnerfassend lesen
15 Prozent der 15/16-Jährigen sind in allen drei Bereichen Risikoschüler. Migranten schneiden erneut deutlich schlechter ab. Um die Chancengleichheit ist es in Österreich nicht gut bestellt.
PISA-Sieger Shanghai? „Die strengen sich richtig an“
PISA-Chef Günter Haider über Mängel an der Volksschule als "Gesamtschule" und asiatische Vorreiter. In der Volksschule müsse noch mehr Verantwortung fürs Lesen übernommen werden, so Haider.
Fehlende Motivation nicht Grund für schlechte PISA-Ergebnisse
Eine deutsche Studie entkräftet den OECD-Vorbehalt. Weder die Motivation noch die Testleistung der Schüler können durch äußere Faktoren beeinflusst werden. Auch eine absichtliche Verfälschung kann ausgeschlossen werden.
McKinsey: Schulreformen wirken schneller als erwartet
Maßnahmen zur Verbesserung der Lehrinhalte wirken rasch, analysierten die Unternehmensberater von McKinsey. Strukturreformen nicht.
Schmied: "Herkunft zählt mehr als Talent"
Die SPÖ-Unterrichtsministerin kritisiert die heimische Integrationspolitik, fordert mehr Chancen für "Arbeiterkinder" und will nach den schlechten PISA-Ergebnissen "an allen Ecken handeln".
Migranten schlechter, aber nicht das eigentliche PISA-Problem
Drei von vier Risikoschülern unter den 15-/16-Jährigen sind Einheimische, Migranten der zweiten Generation holen auf.
Reaktionen zu PISA: ''Das Treiben muss ein Ende haben''
galerie"Ein glattes Nicht Genügend für die Bildungspolitik von Rot, Schwarz und Blau", sagt der Grüne Bildungssprecher Harald Walser. Mehr Reaktionen.
Eltern zwischen Reformwünschen und Selbstkritik
Die Elternvereine drängen die Regierung zu einer raschen Umsetzung der Ganztagsschule. Doch auch Mütter und Väter müssten wieder mehr Verantwortung übernehmen.
Österreich und Irland stürzen im Lese-Ranking ab
Wer gehört zu den Siegern, wer zu den Verlierern? Und welche Rolle spielen Sozialstatus, Migrationshintergrund und Geschlecht bei der Lesekompetenz?
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Die PISA-Ergebnisse als PDF
Fernost dominiert den PISA-Test - Shanghai ist der große Gewinner
Die größten Gewinner des PISA-Tests 2009 sind die fernöstlichen Staaten. Bester OECD-Staat ist Südkorea. Absoluter Gewinner ist Shanghai. Finnland verteidigt den ersten OECD-Platz in den Naturwissenschaften.
Berater Domisch: "Finnland packt Fehler an"
Rainer Domisch, Berater von PISA-Spitzenreiter Finnland, im "Presse"-Interview über die Gesamtschule, Differenzierung und den Ernst des Schullebens.
PISA: Dramatischer Absturz beim Lesen
Bei der Lesekompetenz liegt Österreich nur noch knapp vor der Türkei. Österreichs Schüler verlieren auch in Mathematik und Naturwissenschaften deutlich. Die Politik sucht nach Erklärungen.
PISA: Bisherige Lese-Studien mit ähnlichem Ergebnis
Sämtliche bisherige Studien haben gezeigt, dass der Anteil sogenannter Risikoschüler in Österreich bei rund einem Fünftel liegt.
PISA: Vergleich mit Ausland trotz „Vorbehalt“ möglich
Obwohl die österreichischen PISA-Ergebnisse durch den Boykott „negativ beeinflusst“ sein könnten, bleiben sie aussagekräftig. Für den Vergleich der Daten müssen die Testbedingungen vergleichbar sein.
Meinung: Ein Mittel gegen PISA-Hysterie
Wer auf die Lehrer vergisst, muss mit Reformen scheitern.
Wer mit PISA Politik macht
Schlechte PISA-Leistungen werden in Österreich weniger für Schulreformen, denn für politische Machtspiele genutzt. Das Meiste von dem, worüber diskutiert wird, misst PISA jedoch gar nicht.
Gehrer: „Picobello Kulturtechniken statt Kinkerlitzchen“
Die frühere ÖVP-Bildungsministerin Elisabeth Gehrer kritisiert die Methoden der PISA-Studie und aktuelle Lehrpläne. Außerdem will sie den Status der Pflichtschullehrer "total aufwerten".
Meinung: Zukunftsvernichtung im Namen unserer Kinder
Seit Langem folgt die Bildungspolitik dem Motto: Wer studiert, ist selbst schuld. Exzellenz ist ein Lippenbekenntnis. Schlechte PISA-Werte passen da gut ins System.
PISA: Wenn ein Test an den Schülern scheitert
Die OECD zweifelt selbst an der Aussagekraft der österreichischen PISA-Ergebnisse. Statistisch gebe es keine Einwände, kontert Bifie-Chef Haider. Ministerin Schmied verkündete, PISA dennoch „sehr ernst“ zu nehmen.
PISA-Zuständiger: "Wenig Gutes zu erwarten"
Die Daten seien "über jeden Zweifel erhaben", so der Direktor des BIFIE. 90 Prozent des Wertes von PISA sei trotz des Boykotts da, sagt auch der OECD-Koordinator.
PISA de facto wertlos
Die OECD will über das Österreich-Ergebnis des PISA-Tests "nur mit Vorbehalt" berichten. Grund dafür seien die Boykottaufrufe im Jahr 2009. Die Daten seien trotzdem "sauber und verwendbar", sagen die Zuständigen.
Bifie-Direktor: "PISA für machtpolitische Spiele genutzt"
Das Bifie-Institut führt in Österreich den PISA-Test durch. Direktor Lucyshyn kritisiert die fehlende Reformbereitschaft in der Bildungspolitik und fordert eine Aufwertung der Lehrerausbildung.
Hintergrund: PISA-Boykott im Frühjahr
Die VP-nahe Schülerunion forderte Schüler zu "Nichtbeantwortung" der Tests auf: Für Verbesserung der Qualität an Schulen "statt Feilschen um Schulstunden".
Karl: "Wir brauchen die motiviertesten Lehrer"
Uni-Ministerin Beatrix Karl fordert mehr Leistungsorientierung im Schulsystem. Die Budgetforderungen der FH will sie nicht erfüllen. Über die Ergebnisse der PISA-Studie will sie sich noch nicht äußern.
Haider: Gesamtschule könnte PISA-Problem entschärfen
Interview. Der Zuständige Günter Haider sieht keine Nachteile beim PISA-Test für Österreich. Lehrer müssten stärker fördern, Eltern mehr für die Lesekompetenz der Kinder tun.
Der schiefe Test von PISA
Angst vor dem Absturz. Sind die Leistungen der heimischen Schüler wirklich so bedenklich, oder leidet der PISA-Test selbst an methodischen Schwächen?
Der Kampf um die Schule ist ein Kampf um die Lehrer
Vergesst PISA-Test und Neue Mittelschule: Schulpolitik, die wirklich etwas verändern will, sorgt dafür, dass die Richtigen mit der richtigen Ausbildung Lehrer werden.
PISA – immer schlechter, immer früher
Man sollte die Studie nicht überschätzen. Und auch nicht fehlinterpretieren.
Experte: "Pisa sagt nichts über Schulqualität"
Scharfe Kritik an der Pisa-Studie, die im Dezember erneut veröffentlicht wird. Die Daten würden auch nichts über die abgeprüften Kompetenzen aussagen. "Pisa ist ausgelutscht", sagt Bildungsforscher Stefan Hopmann.





















