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Zentralmatura Testformat Schularbeiten ueben

Zentralmatura: Testformat bei Schularbeiten üben

19.06.2012 | 13:16 |   (DiePresse.com)

Ab Herbst sollen Lehrer für Schularbeiten Aufgaben verwenden können, die vom Bifie erstellt wurden und den Anforderungen der neuen Matura entsprechen.

Ab Herbst sollen Schüler bei Schularbeiten bereits die Testformate der Zentralmatura-Klausuren üben können. Das strebt ein Verordnungsentwurf des Unterrichtsministeriums an, der in nun in Begutachtung gegangen ist (Fristende: 30. Juni). Die Novelle der Leistungsbeurteilungsverordnung sieht vor, dass Lehrer ab Herbst bei Schularbeiten Aufgaben, die vom für die Zentralmatura zuständigen Bundesinstitut für Bildungsforschung (Bifie) erstellt wurden, einsetzen können und diese nach vorgegebenen Beurteilungsrastern benoten müssen.

Der Einsatz zentral vorgegebener Aufgaben soll den Schülern "einen verlässlichen Eindruck darüber vermitteln, in welcher Form die abschließende Prüfung stattfinden wird und wie die Leistungen bewertet und letztendlich benotet werden". Ab 2015 müssen an den AHS und ab 2016 an den BHS im Rahmen der neuen Matura alle Schüler am selben Tag idente Klausuraufgaben lösen.

Für die AHS-Oberstufe soll in einer Lehrplanverordnung geregelt werden, dass bei mehrstündigen Schularbeiten eine Trennung der Aufgaben in voneinander unabhängige Teile möglich ist. Die Zentralmatura sieht nämlich in Mathematik eine Trennung in Grundkompetenzen und "Vernetzung von Grundkompetenzen" vor, in den lebenden Fremdsprachen gibt es Aufgaben zu Hör- und Leseverstehen, "Sprachverwendung im Kontext" und Schreibaufgaben. In Deutsch ist keine derartige Unterteilung vorgesehen.

(APA)