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Unis wollen Gesamtverantwortung fuer

Unis sagen Pädagogischen Hochschulen den Kampf an

18.04.2012 | 11:40 |   (DiePresse.com)

Die Universitäten wollen die Gesamtverantwortung für die Lehrer-Ausbildung. Die derzeitige doppelgleisige Zuständigkeit in der Sekundarstufe 1 und 2 lehnen sie ab.

Die Universitätenkonferenz hat klare Worte zur Lehrer-Ausbildung gefunden: Sie wollen die Federführung übernehmen. Denn wegen ihres Fachwissens seien "nur die Universitäten hervorragend geeignet", die Ausbildung sowie für die Weiterbildung der Lehrer zu übernehmen. Den Uni-Rektoren geht es um die gesamte Sekundarstufe (1 und 2 incl. Neue Mittelschule). Denn: "Eine doppelgleisige Zuständigkeit für die Lehrer/innenbildung in der Sekundarstufe 1 und 2 wird abgelehnt." Kooperationen mit Pädagogischen Hochschulen seien aber, soweit sie der Qualitätssteigerung dienen, zu begrüßen.

Derzeit werden die Lehrer für AHS und berufsbildende mittlere und höhere Schulen (BMHS) an den Unis sowie Pflichtschullehrer (Volks-, Haupt, Sonder- und polytechnische Schule) an den PH ausgebildet. Den PH wird dabei mangelnde Wissenschaftlichkeit, den Unis indes zu wenig Praxisbezug vorgeworfen. Künftig sollen alle Lehrer an gemeinsamen Einrichtungen ausgebildet werden.

Unterrichts- und Wissenschaftsministerium konnten sich aber bisher noch nicht auf eine gemeinsame Schiene einigen. Denn während sich Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) eine Aufwertung der Pädagogischen Hochschulen zur Pädagogischen Uni wünscht, würde Wissenschaftsminister Karlheinz Töchterle (ÖVP) die Lehrerausbildung lieber zur Gänze an der Uni sehen.

(rovi)