Lehrerbildung: Der regionale Wildwuchs
Die Politik zieht sich zurück. In der Frage, wie die neue Lehrerbildung künftig aussehen soll, ist die Koalition bis heute nicht bereit, eindeutige Vorgaben zu machen. Zu unterschiedlich sind die Positionen von Unterrichts- und Uni-Ministerium.
sUnterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) macht keinen Hehl daraus, wie sie sich die Zukunft der Lehrerbildung vorstellt. Die (in ihrer Ressortzuständigkeit) befindlichen pädagogischen Hochschulen – an den meisten finden derzeit Rektorenbestellungen statt – sollen zu pädagogischen Unis aufgewertet werden. Uni-Minister Karlheinz Töchterle (ÖVP) ist anderer Meinung: Die Federführung sollten die Unis übernehmen. Vom eigenen Standpunkt will keiner abrücken. Kompromiss: Je nach regionaler Gegebenheit sollen unterschiedliche Lösungen gefunden werden.
Derzeit werden sowohl an den PH als auch an den Unis Potenzialanalysen durchgeführt. Darauf aufbauend soll über etwaige Kooperationen und über Zusammenschlüsse entschieden werden.
Weiter: „Die Presse“ hat sich die unterschiedlichen Entwicklungen in den Bundesländern angesehen.
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