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Schmied Keine Gelder fuer

Schmied: Keine Gelder für AHS-Ausbau

08.05.2012 | 12:18 |   (DiePresse.com)

Unterrichtsministerin Schmied wil keine Gelder in den Ausbau der AHS-Unterstufe investieren, auch wenn dort Schüler aus Platzgründen abgewiesen werden.

Unterrichtsministerin Claudia Schmied (SPÖ) will keine zusätzlichen Gelder in den Ausbau der AHS-Unterstufe umleiten, auch wenn an sich "gymnasiumsreife" Schüler mangels Platz abgewiesen werden müssen. "Ich investiere nicht in den Ausbau von AHS-Standorten", sagte Schmied am Rande des Ministerrats am Dienstag. Das bedeute aber kein "Aushungern" der AHS, denn die Gymnasien würden weiterhin so viele Mittel wie gewohnt erhalten, sagte die Ministerin. Zusätzliche Gelder würden aber in den Ausbau der "Neuen Mittelschule" (Hauptschule) fließen.

Schmied verwies angesichts der Beschwerden der betroffenen Eltern darauf, dass es zwar einen Rechtsanspruch auf einen Pflichtschulplatz gebe, der auch erfüllt werde. Anspruch auf einen Wunschplatz gebe es aber keinen. Außerdem gehe sie davon aus, dass es in absehbarer Zeit ohnehin die gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen geben werde. Ihre Strategie sei es daher nicht, die AHS Standorte auszubauen, sondern die gemeinsame Mittelschule in "Topqualität" bereitzustellen.

ÖVP: Schmied ist nicht "Ideologieministerin"

Kritik an den Aussagen von Unterrichtsministerin Claudia Schmied zur AHS kommt von der ÖVP. Generalsekretär Hannes Rauch wies die Ministerin in einer Aussendung darauf hin, dass sie "Unterrichts- und nicht Ideologieministerin" sei. "Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: AHS-Plätze werden überall, aber vor allem in den Ballungszentren stark nachgefragt", so Rauch. Die Unterrichtsministerin wäre daher gut beraten, ihr "Ideologietrommelfeuer" einzustellen. Denn auf Regierungsebene habe man sich auf eine klare Linie geeinigt: "Die Neue Mittelschule kommt, das Gymnasium bleibt."

(APA)

1 Kommentare
martina kreitmayer
09.05.2012 10:32
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Schmied: Keine Gelder für AHS-Ausbau

Ich muß mich schon wundern, wie lange es in Österreich möglich ist ohne Konsequenzen eine Bödheit nach der anderen zu verzapfen. Claudia Schmiedt hat keine Ahnung ,wo wirklich die Probleme an Österreichs Schulen liegen!!! Ich bin Mutter von 5 Kindern - seit 1988 (da kam mein ältester Sohn in die Schule) bin ich tagtäglich mit Schule konfrontierrt. Wir brauchen keine Gesamtschule ,keine Zentralmatura und sonstigen Mumpitz, - es sollte einmal daran gearbeitet werden , daß wirklich GUTE LEHRER - denen der Beruf auch Spaß macht - die gerne mit den Kindern arbeiten !Wir brauchen Lehrer denen es wichtig ist ,daß die Schüler das Lernziel erreichen !!! In Deutschland gab es einen Schulversuch, bei dem die Lehrer danach bezahlt wurden ,wie viele Schüler den Gegenstand mit guten Noten abschließen (natürlich mit Überprüfung des Schülerwissens!!!)Bei uns erlebe ich es immer wieder, daß den Lehrern egal ist ob ein Schüler den Stoff beherrscht! "kannst es ,is gut , kannst es net fliegst durch!!! (Habe diese Aussage schon von Lehrern vernommen!)
Auf jedenfall kann ich nur sagen, C. Schmidt ist schon lange untragbar - mit jeder Aktion die sie setzt treibt sie das Österreichische Schulsystem in den Abgrund! SCHMIEDT GEHÖRT WEG, SOFORT!!!!!!!